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Fluktuation im KI-Zeitalter: Warum Employer Branding jetzt wichtiger ist als je zuvor
Ein Artikel in Fast Company hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: Selbst in einer Welt voller KI-Tools, automatisierter Workflows und intelligenter Wissensmanagementsysteme gilt nach wie vor: Wenn eine Schlüsselperson das Unternehmen verlässt, fängt man von vorne an. Das klingt nach einem altbekannten Problem. Aber die Kosten dahinter haben eine neue Dimension erreicht. Was wirklich mit dem Unternehmen geht Wenn jemand kündigt, verliert das Unternehmen nicht nur eine Arbeit

Marcus
15. Juli5 Min. Lesezeit


Wenn der CFO nach dem ROI fragt: KI im Recruiting belastbar bewerten
KI im Recruiting verkauft sich derzeit leicht. Fast jede HR-Tech-Demo verspricht schnellere Prozesse, intelligentere Entscheidungen und produktivere Teams. Die Präsentationen sehen beeindruckend aus. Die Investitionsanträge oft ebenfalls. Meistens wird es erst danach schwieriger. Spätestens beim nächsten Budgetgespräch stellt jemand die unangenehme Frage: „Und was genau hat uns das jetzt gebracht?“ Viele Talent-Acquisition-Organisationen geraten genau hier in Schwierigkeiten.

Marcus
8. Juli5 Min. Lesezeit


Interviewqualität ist trainierbar: So werden strukturierte Interviews konsistent wirksam
Recruiting-Prozesse sind in vielen Organisationen heute erstaunlich gut designt. Interviewleitfäden, Scorecards, Kompetenzmodelle – oft sauber dokumentiert und theoretisch belastbar. Und trotzdem bleibt die Interviewqualität inkonsistent. Entscheidungen wirken subjektiv, Feedback ist schwer vergleichbar, und „Bauchgefühl“ hat weiterhin erstaunlich viel Gewicht. Die unbequeme Wahrheit: Das Problem ist selten das Framework. Es ist die Anwendung. Genau hier setzt Hiring Manager

Marcus
28. Juni4 Min. Lesezeit


Wenn Talent kein Headcount mehr ist – warum Talent Acquisition die Contingent Workforce nicht länger ausblenden sollte
In vielen Unternehmen läuft gerade eine stille Verschiebung. Nicht laut, nicht strategisch beschlossen – sondern operativ getrieben. Ein Projekt startet. Es fehlt eine Schlüsselkompetenz. Die Linie organisiert schnell einen Freelancer. Ein Transformationsprogramm braucht kurzfristig Expertise. Interim wird eingekauft. Parallel dazu arbeitet Talent Acquisition (TA) an der nächsten Festanstellung, sauber im Prozess, abgestimmt mit Budget und Headcount. Beide Welten lösen dassel

Marcus
24. Juni4 Min. Lesezeit


Die Zukunft der Recruiter:in – Warum die spannendste Phase des Berufs gerade erst beginnt
Kaum ein Berufsbild wird derzeit so intensiv auf seine Zukunftsfähigkeit hin abgeklopft wie der Recruiter. Mit jeder neuen KI-Anwendung, jedem autonomen Agenten und jeder weiteren Automatisierungsankündigung taucht dieselbe Frage auf: Braucht es Recruiter:innen überhaupt noch? Die Antworten fallen erstaunlich unterschiedlich aus. Die einen prognostizieren das Ende des Berufs. Schliesslich kann künstliche Intelligenz heute bereits Lebensläufe analysieren, Kandidat:innen identi

Marcus
19. Juni5 Min. Lesezeit


Wenn Veränderung müde macht – Change Fatigue in Talent-Acquisition-Teams erkennen und verhindern
Recruiting war schon immer dynamisch. Neue Tools, neue Prozesse, neue Marktbedingungen. In den letzten Jahren hat sich das Tempo jedoch massiv erhöht. Applicant Tracking System (ATS)-Migrationen, KI-Implementierungen, Reorganisationen, Budgetanpassungen, neue Compliance-Vorgaben wie der EU AI Act. Strategisch alles nachvollziehbar. Operativ oft gleichzeitig. Genau hier beginnt das Problem: Change Fatigue. Change Fatigue beschreibt einen Zustand mentaler und emotionaler Erschö

Marcus
14. Juni4 Min. Lesezeit


Talent Acquisition als Cost Center oder Profit Center? Wie man den ROI des Recruitings glaubwürdig rechnet.
Recruiting wird in vielen Unternehmen weiterhin als Kostenstelle betrachtet. Budgetposition. Supportfunktion. Notwendiges Übel, wenn Wachstum oder Ersatzbedarf entsteht. In der Realität ist das jedoch eine bemerkenswert verkürzte Sicht auf die wirtschaftliche Wirkung von Talent Acquisition. Dabei liegt der Wert von Recruiting selten direkt in der Bilanz. Er liegt in vermiedenen Kosten, beschleunigter Wertschöpfung und besseren Personalentscheidungen. Das Problem: Genau diese

Marcus
31. Mai5 Min. Lesezeit


Der Bias-Audit im Recruiting – Systematische Verzerrungen sichtbar machen (bevor es Regulierung oder Reputation tun)
Recruiting versteht sich gern als objektiver Prozess. Lebensläufe werden geprüft, Interviews geführt und Entscheidungen dokumentiert. Viele Organisationen glauben deshalb, dass Bias – also systematische Verzerrungen – vor allem ein individuelles Problem sei: ein unbewusster Eindruck im Interview, ein Bauchgefühl bei der Auswahl. Die Realität ist unbequemer. Bias entsteht nicht nur im Kopf einzelner Personen. Oft ist er systemimmanent. Jobprofile sind historisch gewachsen, Sou

Marcus
20. Mai5 Min. Lesezeit


Employer Branding hat kein Content-Problem – Wie der Bewerbungsprozess die stärkste Arbeitgebermarke gefährden kann
Employer Branding hat in vielen Unternehmen ein erstaunliches Kommunikationsproblem: Die Diskussion dreht sich oft um Content: Karriereseiten, LinkedIn-Posts, Mitarbeitervideos, Kampagnen. Ganze Projekte werden gestartet, um Botschaften zu schärfen oder die Employer Value Proposition (EVP) visuell aufzubereiten. Das Resultat ist meist professionell produziert – und dennoch verpufft die Wirkung erstaunlich schnell. Der Grund liegt selten im Content selbst. Der eigentliche Mark

Marcus
17. Mai5 Min. Lesezeit


Recruiting ohne Kennzahlen ist Bauchgefühl mit Excel – TA KPIs: unverzichtbar und manchmal irreführend
Talent Acquisition liebt Kennzahlen. Time-to-Hire. Cost-per-Hire. Offer Acceptance Rate. Quality of Hire. Funnel Conversion. Source of Hire. Candidate Net Promoter Score (NPS). Wer heute ein Recruiting-Dashboard öffnet, sieht oft mehr Diagramme als in einem CFO-Meeting. Das Problem: Viele Organisationen messen sehr viel – aber steuern erstaunlich wenig. Denn ein KPI ist noch keine Erkenntnis. Und schon gar keine Strategie. Gerade in der Talent Acquisition entsteht schnell die

Marcus
10. Mai5 Min. Lesezeit


Hiring Manager Enablement: Das unterschätzte Produktivitätsproblem im Recruiting
Recruiting leidet selten an zu wenig Aktivität. Es leidet an fehlender Ausrichtung. Während HR an Sourcing-Strategien, KI-Tools und Candidate Experience feilt, bleiben grundlegende Fragen auf Hiring-Manager-Seite ungeklärt: Was genau suchen wir? Woran messen wir Erfolg? Wie treffen wir Entscheidungen? Und wie konsequent leben wir den Prozess? Das Resultat ist kein individuelles Versagen. Es ist ein strukturelles Enablement-Defizit. Der LinkedIn Future of Recruiting Report 202

Marcus
6. Mai3 Min. Lesezeit


Wie viele offene Stellen ein Recruiter wirklich gut betreuen kann: 30 Reqs sind kein Fleissbeweis – sondern ein Risiko
„Wie viele Requisitions (Reqs, offene Stellen) kannst du übernehmen?“ – eine scheinbar harmlose Frage. In vielen Organisationen ist sie zur stillen Leistungskennzahl geworden. Wer viele Reqs trägt, gilt als belastbar. Wer nach Entlastung fragt, wird leider oft als nicht resilient genug angesehen. Nur: Recruiter-Load ist kein Charaktertest. Es ist eine betriebswirtschaftliche Kapazitätsfrage. Und die lässt sich sauber analysieren. Die Society for Human Resource Management (SHR

Marcus
3. Mai4 Min. Lesezeit


Offer Acceptance Rate: Warum gute Einstellungen am Schluss scheitern – und was das über Ihr Recruiting aussagt
Die meisten Talent-Acquisition-Teams (TA) sind exzellent darin, Prozesse zu strukturieren. Sourcing-Strecken werden optimiert. Interviewleitfäden geschärft. Hiring Manager getaktet. Kandidat Experience gemessen. Und dann – ganz am Schluss – verliert man auf den letzten Metern. Die Offer Acceptance Rate (OAR), also die Angebotsannahmequote, ist eine der ehrlichsten Kennzahlen im Recruiting. Sie zeigt, ob das, was im Prozess versprochen wurde, am Ende auch überzeugt. Und sie ha

Marcus
29. Apr.4 Min. Lesezeit


Zahlen, die entscheiden – Data Storytelling für TA-Leader
Talent Acquisition hat heute kein Datenproblem. Im Gegenteil. Applicant-Tracking-Systeme (ATS), Sourcing-Tools und Analytics-Plattformen liefern eine Fülle an Kennzahlen. Time-to-Fill, Cost per Hire, Funnel-Conversion, Source-of-Hire – alles sauber visualisiert. Und trotzdem bleibt die Wirkung im Executive-Meeting oft überschaubar. Die Folie erscheint, man nimmt sie zur Kenntnis, dann geht es zurück zu Umsatz, EBIT und Forecast. Das ist kein Zufall. Das Gartner HR Analytics

Marcus
22. Apr.4 Min. Lesezeit


Die Illusion der guten Einstellung – Warum «Quality of Hire» meist falsch gemessen wird
Quality of Hire (QoH) – kaum eine Kennzahl wird im Recruiting so ehrfürchtig behandelt. Und kaum eine so selten sauber definiert. Laut einer aktuellen Untersuchung von SHRM und Findem (2025) bezeichnen 89 % der Organisationen Quality of Hire (QoH) als wichtigste Recruiting-Metrik. Nur 25 % sind jedoch in der Lage, sie effektiv zu messen. Das ist kein kleines Delta. Wer sich ehrlich fragt, welchen Beitrag Talent Acquisition zum Unternehmenserfolg leistet, kommt an QoH nicht vo

Marcus
19. Apr.4 Min. Lesezeit


Entwicklungsdialoge in Talent Acquisition Teams: Warum erfolgreiche Entwicklung lange vor dem Jahresgespräch beginnt
Talent Acquisition lebt von Gesprächen. Recruiter sprechen mit Kandidatinnen, Hiring Managern, Agenturen und HR-Kolleginnen. Was dabei erstaunlich oft zu kurz kommt, sind strukturierte Gespräche über die eigene Entwicklung. Entwicklungsdialoge im Talent Acquisition haben einen schweren Stand. Der Alltag ist operativ, der Druck hoch, die Leistung sichtbar und messbar. Zeit für Reflexion wirkt da schnell wie Luxus. Und doch entscheidet genau diese Reflexion darüber, ob TA-Teams

Marcus
5. Apr.4 Min. Lesezeit


Der Vorstand kürzt das Budget. Und jetzt? Wie Recruiting-Teams sparen, ohne an Wirkung zu verlieren
Budgetkürzungen im Recruiting gehören nicht zu den Überraschungen des Jahres. Sie sind eher so etwas wie das saisonale Gewitter im Unternehmensalltag: Man weiss, dass es kommt, aber hofft jedes Mal, dass es einen knapp verfehlt. Wenn der Vorstand Kosten senkt, landet Recruiting fast automatisch auf der Liste. Variable Kosten. Externe Abhängigkeiten. Und aus Sicht von Finance ein Bereich, bei dem sich Einsparungen schnell darstellen lassen. Für Talent-Acquisition-Teams bedeute

Marcus
29. März3 Min. Lesezeit


Haltung zeigen ohne Gesinnung zu prüfen – Recruiting zwischen Polarisierung und Professionalität
Gesellschaftliche Polarisierung ist kein abstraktes Medienthema mehr. Sie ist im Alltag angekommen. In Kommentarspalten. In Teams. Und zunehmend auch in Auswahlprozessen. Die Frage ist deshalb nicht, ob politische Spannungen Unternehmen betreffen. Sondern wie professionell sie damit umgehen. Eine aktuelle Studie aus Frankreich liefert dazu belastbare Hinweise . Und sie zeigt: Politische Identität beeinflusst Hiring-Entscheidungen – selbst dann, wenn fachliche Kompetenz ident

Marcus
25. März4 Min. Lesezeit


Resilienz im Recruiting: Warum belastbare Teams erfolgreicher rekrutieren und 7 Vorschläge wie man Resilienz aufbaut.
Recruiting war nie ein Ponyhof. Aber es war einmal berechenbarer. Heute treffen Recruiting-Teams oft auf eine Gemengelage, die selbst erfahrene Profis an Grenzen bringt: volatile Arbeitsmärkte, Hiring-Freezes im Monatsrhythmus, ständig wechselnde Prioritäten, steigende Erwartungshaltungen von Kandidat:innen – und parallel dazu der Druck, mit weniger Ressourcen bessere Ergebnisse zu liefern. Das Resultat sieht man in vielen Organisationen sehr deutlich: hohe Fluktuation in Rec

Marcus
22. März4 Min. Lesezeit


Hybrid-Work-Paradox Asien: Was Europa von Singapur im Umgang mit Flexible Work Arrangements lernen kann.
Gerade Deutschland hat ja von seinem Kanzler gelernt, dass all dieser neumodische Kram, wie Teilzeitarbeit, Remote-Work und flexibles Arbeiten, des Teufels ist und man gefälligst wieder mehr muss. Was ich von dieser oberlehrerhaften Attitüde halte, ist, glaube ich, nicht schwer zu erraten. Da lohnt sich vielleicht mal ein Blick nach Asien. Dort arbeitet man übrigens sehr viel, aber man hat erkannt, dass die Welt sich weiterdreht und passt sich an. Ein spannendes Modell ist in

Marcus
20. März6 Min. Lesezeit
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