top of page
Suche


Time-to-Hire vs. Hiring Velocity: Wie Schnelligkeit im Recruiting richtig gemessen wird.
Recruiting liebt Geschwindigkeit. Kaum eine Talent-Acquisition-Präsentation kommt heute ohne Kennzahlen wie Time-to-Hire, Time-to-Fill oder Funnel-Speed aus. Je schneller eingestellt wird, desto besser – so zumindest die verbreitete Logik. Viele dieser Metriken messen primär die Prozessdauer. Nicht jedoch, wie Kandidatinnen und Kandidaten den Prozess tatsächlich erleben. Denn Kandidaten springen selten einfach deshalb ab, weil ein Prozess zehn statt sieben Tage dauert. Sie sp

Marcus
vor 2 Tagen5 Min. Lesezeit


Das ATS auf dem Prüfstand: Warum die Systemfrage nie die erste Frage ist
Ein Bewerbermanagementsystem altert selten am Code, sondern am Prozess. Zehn Betrachtungsfelder, vier Reifegrade und vier Optionen zeigen, wie eine ATS-Bewertung wirklich funktioniert – inklusive aktuellem EU-AI-Act-Update.

Marcus
vor 5 Tagen6 Min. Lesezeit


Sourcing auf LinkedIn 2026: Was funktioniert – und was nicht mehr
Es gibt einen Satz, der in Recruiting-Teams regelmässig fällt, wenn das Thema Sourcing aufkommt: „Wir machen das über LinkedIn.“ Gemeint ist damit meist eine Kombination aus LinkedIn Recruiter, gelegentlichen InMails und dem Glauben, dass man mit einem guten Profil und etwas Ausdauer die richtigen Kandidat:innen schon finden wird. 2026 ist dieser Satz nicht falsch. Aber er ist gefährlich unvollständig. LinkedIn hat sich in den letzten zwölf Monaten so grundlegend verändert, d

Marcus
vor 6 Tagen3 Min. Lesezeit


10 Monate später: Was aus OpenAIs Angriff auf LinkedIn geworden ist
Update zur OpenAI Jobs Platform: Was seit Zertifizierungs-Launch, Indeed-Integration in ChatGPT und dem Rückzug von Fidji Simo wirklich passiert ist – und was das für DACH-Recruiting bedeutet.

Marcus
2. Aug.7 Min. Lesezeit


Aussicht vom Gipfel: eine kleine Standortbestimmung für die Schweizer TA-Welt zum 1. August.
Zum Schweizer Nationalfeiertag ein Blick auf die Schweizer Talent-Acquisition-Landschaft 2026 – Marktlage, stille Stärken und blinde Flecken im Recruiting.

Marcus
31. Juli5 Min. Lesezeit


Wenn 80 Prozent aller Bewerbungen KI-generiert sind: Was das für euren Auswahlprozess bedeutet
In seiner Kolumne in der Personalwirtschaft berichtet mein hochgeschätzter Kollege Marcus Merheim von einer Recruiterin die auf eine Ausschreibung 340 Bewerbungen erhalten hat, davon 280 offensichtlich mit KI verfasst. Kein Tippfehler, keine schräge Formulierung, keine Ecke und Kante – nur durchgängig kompetent klingender Text, der genauso gut an hundert andere Unternehmen hätte rausgehen können. Rund 80 Prozent KI-Anteil bei einem einzigen Bewerbungseingang. Kein Einzelfall,

Marcus
29. Juli3 Min. Lesezeit


"Für das gleiche Geld mehr arbeiten": Wenn Leistungs-Rhetorik der Chefetage die Arbeitgebermarke beschädigt
Mercedes-Benz sorgt mit dem Satz "für das gleiche Geld mehr arbeiten" für Aufruhr. Ein Meinungsbeitrag darüber, was Top-Management-Kommunikation mit der Arbeitgebermarke macht.

Marcus
26. Juli5 Min. Lesezeit


1.000 Absolventen, bitte! Warum Salesforce mit seiner Wette auf AI-Natives allen davonzieht
Während die Tech-Branche Einstiegsjobs streicht, stellt Salesforce 1.000 AI-native Absolventen ein. Ein Meinungsbeitrag darüber, warum genau das der klügere Weg ist – und was Firmen gewinnen, die mitziehen.

Marcus
22. Juli6 Min. Lesezeit


Candidate Experience 2026: Was sich Bewerber:innen wünschen – und wo Unternehmen noch immer scheitern
Nur 26 Prozent der Bewerber:innen in Nordamerika beschreiben ihre letzte Bewerbungserfahrung als wirklich gut. Der Rest hat sich irgendwie durchgekämpft, wurde ignoriert, hat abgebrochen oder zieht heute andere Schlüsse – nicht über die Stelle, sondern über das Unternehmen dahinter. Diese Zahl müsste ein Weckruf sein. Stattdessen ist sie Teil eines Musters, das sich seit Jahren kaum verändert hat: Candidate Experience gilt in den meisten TA-Strategien als wichtig (über 90 Pro

Marcus
19. Juli5 Min. Lesezeit


Fluktuation im KI-Zeitalter: Warum Employer Branding jetzt wichtiger ist als je zuvor
Ein Artikel in Fast Company hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: Selbst in einer Welt voller KI-Tools, automatisierter Workflows und intelligenter Wissensmanagementsysteme gilt nach wie vor: Wenn eine Schlüsselperson das Unternehmen verlässt, fängt man von vorne an. Das klingt nach einem altbekannten Problem. Aber die Kosten dahinter haben eine neue Dimension erreicht. Was wirklich mit dem Unternehmen geht Wenn jemand kündigt, verliert das Unternehmen nicht nur eine Arbeit

Marcus
15. Juli5 Min. Lesezeit


Von Cost-per-Apply zu echtem ROI – Job Advertising richtig steuern
Recruiting-Budgets werden selten grundsätzlich hinterfragt. Diskutiert wird meist nur die Höhe. Mehr Reichweite, mehr Anzeigen, mehr Plattformen – die Logik wirkt einfach. Gleichzeitig zeigen aktuelle Marktdaten ein deutlich differenzierteres Bild: Der Cost-per-Apply (CPA) kann je nach Kanal, Rolle und Timing um den Faktor 5 bis 10 variieren. Wer hier mit Durchschnittswerten arbeitet, steuert eher nach Gefühl als nach Wirkung. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch hi

Marcus
12. Juli4 Min. Lesezeit


Wenn der CFO nach dem ROI fragt: KI im Recruiting belastbar bewerten
KI im Recruiting verkauft sich derzeit leicht. Fast jede HR-Tech-Demo verspricht schnellere Prozesse, intelligentere Entscheidungen und produktivere Teams. Die Präsentationen sehen beeindruckend aus. Die Investitionsanträge oft ebenfalls. Meistens wird es erst danach schwieriger. Spätestens beim nächsten Budgetgespräch stellt jemand die unangenehme Frage: „Und was genau hat uns das jetzt gebracht?“ Viele Talent-Acquisition-Organisationen geraten genau hier in Schwierigkeiten.

Marcus
8. Juli5 Min. Lesezeit


Fünf Generationen, ein Arbeitsmarkt – warum Recruiting komplizierter wird als viele denken
Der Arbeitsmarkt hat sich verändert. Nicht durch einen einzelnen technologischen Umbruch. Nicht durch einen neuen Recruiting-Kanal. Sondern durch etwas deutlich Grundsätzlicheres: Erstmals arbeiten 2026 fünf Generationen gleichzeitig im selben Arbeitsmarkt. Babyboomer bleiben länger aktiv. Generation X besetzt weiterhin viele Führungs- und Spezialistenrollen. Millennials dominieren einen grossen Teil des Fachkräftemarktes. Gen Z prägt den Berufseinstieg und die Nachwuchsrekru

Marcus
5. Juli5 Min. Lesezeit


Indeed schränkt kostenlose Stellenanzeigen ein – was das für TA-Teams bedeutet
Irgendwann im April bemerken es die ersten Recruiter. Die Bewerbungseingänge sind ruhiger geworden. Nicht dramatisch – aber spürbar. Man schaut auf die offenen Stellen, alles sieht normal aus. Man prüft die Stellenanzeigen; sie sind aktiv. Man überlegt, ob es an der Jahreszeit, an der Stelle oder an der Zielgruppe liegt. Es liegt an keinem davon. Am 31. März 2026 hat Indeed still und ohne grossen Aufschrei eine Plattformentscheidung umgesetzt, die das Ende einer Ära markiert:

Marcus
1. Juli3 Min. Lesezeit


Interviewqualität ist trainierbar: So werden strukturierte Interviews konsistent wirksam
Recruiting-Prozesse sind in vielen Organisationen heute erstaunlich gut designt. Interviewleitfäden, Scorecards, Kompetenzmodelle – oft sauber dokumentiert und theoretisch belastbar. Und trotzdem bleibt die Interviewqualität inkonsistent. Entscheidungen wirken subjektiv, Feedback ist schwer vergleichbar, und „Bauchgefühl“ hat weiterhin erstaunlich viel Gewicht. Die unbequeme Wahrheit: Das Problem ist selten das Framework. Es ist die Anwendung. Genau hier setzt Hiring Manager

Marcus
28. Juni4 Min. Lesezeit


Wenn Talent kein Headcount mehr ist – warum Talent Acquisition die Contingent Workforce nicht länger ausblenden sollte
In vielen Unternehmen läuft gerade eine stille Verschiebung. Nicht laut, nicht strategisch beschlossen – sondern operativ getrieben. Ein Projekt startet. Es fehlt eine Schlüsselkompetenz. Die Linie organisiert schnell einen Freelancer. Ein Transformationsprogramm braucht kurzfristig Expertise. Interim wird eingekauft. Parallel dazu arbeitet Talent Acquisition (TA) an der nächsten Festanstellung, sauber im Prozess, abgestimmt mit Budget und Headcount. Beide Welten lösen dassel

Marcus
24. Juni4 Min. Lesezeit


Gehaltsverhandlung als Recruiter-Skill: Der unterschätzte Deal-Moment
Recruiting-Prozesse sind heute durchoptimiert. Sourcing-Strategien, Interviewleitfäden, Assessment-Logiken – alles sauber dokumentiert. Und dann kommt der Moment, an dem erstaunlich viel improvisiert wird: die Gehaltsverhandlung. Gerade hier entscheidet sich, ob aus einer guten Candidate Journey ein Abschluss wird – oder ein höfliches „Ich habe mich für ein anderes Angebot entschieden“. Und nein, das liegt selten am letzten Prozentpunkt im Gehalt. Es liegt daran, wie verhande

Marcus
21. Juni4 Min. Lesezeit


Die Zukunft der Recruiter:in – Warum die spannendste Phase des Berufs gerade erst beginnt
Kaum ein Berufsbild wird derzeit so intensiv auf seine Zukunftsfähigkeit hin abgeklopft wie der Recruiter. Mit jeder neuen KI-Anwendung, jedem autonomen Agenten und jeder weiteren Automatisierungsankündigung taucht dieselbe Frage auf: Braucht es Recruiter:innen überhaupt noch? Die Antworten fallen erstaunlich unterschiedlich aus. Die einen prognostizieren das Ende des Berufs. Schliesslich kann künstliche Intelligenz heute bereits Lebensläufe analysieren, Kandidat:innen identi

Marcus
19. Juni5 Min. Lesezeit


Skalieren mit System: Wie moderne Recruiting-Organisationen High-Volume-Hiring erfolgreich betreiben
Viele Recruiting-Organisationen stehen heute vor einer doppelten Realität: Einerseits werden strategische Schlüsselrollen besetzt, andererseits müssen Hunderte oder Tausende operative Stellen zuverlässig, schnell und wirtschaftlich besetzt werden. High-Volume-Recruiting ist Teil des normalen Betriebsmodells vieler moderner Talent-Acquisition-Strukturen. Marktdaten aus dem UK-Umfeld zeigen, wie stark Geschwindigkeit inzwischen zum Wettbewerbsfaktor geworden ist. Der CIPD UK La

Marcus
17. Juni3 Min. Lesezeit


Wenn Veränderung müde macht – Change Fatigue in Talent-Acquisition-Teams erkennen und verhindern
Recruiting war schon immer dynamisch. Neue Tools, neue Prozesse, neue Marktbedingungen. In den letzten Jahren hat sich das Tempo jedoch massiv erhöht. Applicant Tracking System (ATS)-Migrationen, KI-Implementierungen, Reorganisationen, Budgetanpassungen, neue Compliance-Vorgaben wie der EU AI Act. Strategisch alles nachvollziehbar. Operativ oft gleichzeitig. Genau hier beginnt das Problem: Change Fatigue. Change Fatigue beschreibt einen Zustand mentaler und emotionaler Erschö

Marcus
14. Juni4 Min. Lesezeit
bottom of page
